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Gerda Pahl aus Kiel

Tuesday, 27-06-17 00:09

Liebes Gästebuch des Rathaustheaters, am 8. Juni bin ich extra aus Kiel nach Essen gefahren, um das neue Theaterstück ALT WERDEN IST WIE AUF EINEN BERG STEIGEN von und mit Thomas Glup zu sehen. Wieder zurück in Kiel habe ich meine Gedanken zu diesem Stück für dich aufgeschrieben. Abgeschickt. Und - upps! - plötzlich warst du nicht mehr im Netz. Nun ist mein Beitrag wohl im Off gelandet. Schade.
So versuche ich es jetzt erneut:
Was ich gesehen habe, hat mir sehr viel Freude bereitet. Ich habe heftigst gelacht. Aber ich wurde auch zum Nachdenken angeregt. Schließlich macht man sich mit 66 Jahren so seine Gedanken um das eigene Alter. Thomas Glup hat eine wunderbare Mischung aus frischem, auch ein klein wenig beißendem Humor und tiefgründige Sinnhaftigkeit geschaffen. Trotz seines noch relativ jungen Alters hat Thomas Glup das Thema "alt werden" anschaulich auf die Bühne gebracht. Dabei spiegelt sich das Denken desjenigen, der nicht an Gott glaubt und für den das Altwerden sinnlos scheint in der Weisheit des Christen, der sich in Gott geborgen weiß. Zwei - scheinbare - Gegensätze, die aber in einem jeden Leben Hand in Hand gehen. Thomas Glup spielt dieses Stück zusammen mit seiner wunderbaren Schauspielerkollegin und seinen Schauspielerkollegen, aber auch mit dem Publikum. Das Publikum kann sich ihm nicht entziehen. Ein echter Thomas Glup also, auch dieses Stück. Schade nur, dass das Publikum des 8. Juni so reserviert war. Ich habe das ungenierte Lachen und - wie ich es von den anderen Stücken von und mit Thomas Glup kenne - Klatschen vermisst. Fast glaubte ich, ich säße nicht im Essen, sondern hier im Norden, in Kiel, im Theater, wo man, ob Lust- oder Trauerspiel, freundlich zurückhaltend lächelt und am Ende das Theater ebenso zurückhaltend verlässt. Das haben Thomas Glup und seine Truppe nicht verdient. Für mich ein Grund von vielen, im April kommenden Jahres mir noch einmal ALT WERDEN IST WIE AUF EINEN BERG STEIGEN anzusehen, und dann hoffentlich mit einem munteren Publikum und standing ovations.
Danke, Thomas, und danke, deinen Mitspielern für diesen Theatergenuss. Du hast etwas Wunderbares geschaffen!
Ich finde, das Stück passt zu dem Ausspruch von Hilde Dormin: "Ich machte einen Schritt in die Luft. Und siehe, sie trug."

 

Gerda Pahl aus Kiel

Tuesday, 27-06-17 00:06

Liebes Gästebuch des Rathaustheaters, am 8. Juni bin ich extra aus Kiel nach Essen gefahren, um das neue Theaterstück ALT WERDEN IST WIE AUF EINEN BERG STEIGEN von und mit Thomas Glup zu sehen. Wieder zurück in Kiel habe ich meine Gedanken zu diesem Stück für dich aufgeschrieben. Abgeschickt. Und - upps! - plötzlich warst du nicht mehr im Netz. Nun ist mein Beitrag wohl im Off gelandet. Schade.
So versuche ich es jetzt erneut:
Was ich gesehen habe, hat mir sehr viel Freude bereitet. Ich habe heftigst gelacht. Aber ich wurde auch zum Nachdenken angeregt. Schließlich macht man sich mit 66 Jahren so seine Gedanken um das eigene Alter. Thomas Glup hat eine wunderbare Mischung aus frischem, auch ein klein wenig beißendem Humor und tiefgründige Sinnhaftigkeit geschaffen. Trotz seines noch relativ jungen Alters hat Thomas Glup das Thema "alt werden" anschaulich auf die Bühne gebracht. Dabei spiegelt sich das Denken desjenigen, der nicht an Gott glaubt und für den das Altwerden sinnlos scheint in der Weisheit des Christen, der sich in Gott geborgen weiß. Zwei - scheinbare - Gegensätze, die aber in einem jeden Leben Hand in Hand gehen. Thomas Glup spielt dieses Stück zusammen mit seiner wunderbaren Schauspielerkollegin und seinen Schauspielerkollegen, aber auch mit dem Publikum. Das Publikum kann sich ihm nicht entziehen. Ein echter Thomas Glup also, auch dieses Stück. Schade nur, dass das Publikum des 8. Juni so reserviert war. Ich habe das ungenierte Lachen und - wie ich es von den anderen Stücken von und mit Thomas Glup kenne - Klatschen vermisst. Fast glaubte ich, ich säße nicht im Essen, sondern hier im Norden, in Kiel, im Theater, wo man, ob Lust- oder Trauerspiel, freundlich zurückhaltend lächelt und am Ende das Theater ebenso zurückhaltend verlässt. Das haben Thomas Glup und seine Truppe nicht verdient. Für mich ein Grund von vielen, im April kommenden Jahres mir noch einmal ALT WERDEN IST WIE AUF EINEN BERG STEIGEN anzusehen, und dann hoffentlich mit einem munteren Publikum und standing ovations.
Danke, Thomas, und danke, deinen Mitspielern für diesen Theatergenuss. Du hast etwas Wunderbares geschaffen!
Ich finde, das Stück passt zu dem Ausspruch von Hilde Dormin: "Ich machte einen Schritt in die Luft. Und siehe, sie trug."

 

Markus Schröder aus Essen

Sunday, 25-06-17 14:58

Bin gerade durch Zufall auf der Gästebuchseite gelandet. Dem Kommentar der Dame aus Kiel kann ich mich anschlie0en, was die schauspielerische Leistung betrifft. Großartig gespielt und die Idee mit dem Zeitsprung von 40 Jahren ist genial. Aber den Eindruck über die Zuschauer am 08. Juni teile ich keineswegs. Es war an dem Abend überwiegend älteres Publikum, die zwar nicht lautstark reagiert haben, aber dennoch sehr gut mitgegangen sind. Man hat es am frenetischen Schlussapplaus deutlich merken können. Danke für einen tollen Theaterabend, den ich meiner ebenso begeisterten Oma geschenkt habe.

 

Gerda Pahl aus Kiel

Friday, 09-06-17 14:58

Gestern habe ich zusammen mit meiner Tochter und meinem Schwiegersohn das Theaterstück von und mit Thomas Glup "ALT WERDEN IST WIE AUF EINEN BERG STEIGEN" genossen.
Ein wunderbares freinsinniges Stück, spritzig lustig auf der einen Seite, aber auch sehr tiefsinnig auf der anderen Seite. Es hält einem seine eigenen Eigenarten vor Augen. Wie gehe ich selbst mit dem Alter um, akzeptiere ich mein eigenes Älterwerden und das meines Nächsten (Freundes, Verwandten ...)? Thomas Glup hat sehr fein herausgearbeitet, welche Freude, aber auch welche Ängste uns beim Älter- und Altwerden bewegen, gewürzt mit teils versteckter, teils offener Ironie, insbesondere im Blick auf den Glauben bzw. auf die Kirche, zeichnet sich dieses - wie auch die bisherigen Stücke - Theaterstück von Thomas Glup aus. Als praktizierende (evangelische) Christin genieße ich diese Verbindungen zu Kirche und Glauben. Und gerade diese humorvolle Darstellung befreit und macht deutlich, dass unser Gott und Schöpfer der größte Humorist ist. Thomas Glup bringt das wunderbar rüber. Leider scheint das Publikum vom 8. Juni nicht dieses wirklich verstanden zu haben. Jedenfalls blieben die Reaktionen weitgehend aus. Vielleicht fehlte das Verständnis, dass gerade im Bereich von Kirche und Glauben im Zusammenhang mit menschlichen Schwächen und eigenen Einschätzungen und auch der Blick auf Andere die humorvolle Seite großgeschrieben sein sollte. Ich könnte mir vorstellen, dass unser Gott von Herzen gelacht hat.
Ich möchte auf diesem Wege Thomas Glup ganz herzlichen Dank sagen für dieses Theaterstück. Und ich
danke allen Darstellern, die zusammen mit Thomas den Inhalt in einer guten und dem Leben angepassen Weise dargestellt haben.
Hier kann man mit Hilde Dormin sagen: "Ich machte einen Schritt in die Luft - und siehe, sie trug!"

 
 
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